Zwischenbericht Kirchensanierung

Mit dem Entscheid der Urnenabstimmung vom 26. April 2020 hat die Bürgerschaft der gesamtheitlichen Sanierung der Pfarrkirche MariaHilf zugestimmt.

Damit die Arbeiten fristgerecht aufgenommen werden konnten, wurde sogleich nach der Urnenabstimmung mit den Vorbereitungsarbeiten, diversen Abklärungen und der Baugesucheingabe gestartet. Plangemäss fand der letzte Gottesdienst an Allerheiligen statt und die Arbeiten konnten am 02. November 2020 in Angriff genommen werden.

In einer ersten Phase haben die allgemeinen Ausräumarbeiten durch den Kirchenverwaltungsrat stattgefunden, bei welcher auch gleich die Gelegenheit genutzt wurde, nicht benötigte und defekte Sachen zu entsorgen. Als nächster Schritt wurden die Rückbauarbeit an der Heizungsanlage und Elektroinstallation vorgenommen, bevor die Spezialisten von Fontana & Fontana die Schutzmassnahmen an Hochaltar, Seitenaltäre und den diversen Kunstgegenständen anbringen konnte. Die mit unserer Orgel vertraute Firma Kuhn hat die Orgel ebenfalls mit Schutzmassnahmen versehen. Anschliessend konnte mit den ersten staubintensiven Arbeiten begonnen werden. Damit der Rückbau des Bodenbelages im Kirchenschiff und Chorraum durchgeführt werden konnte, wurden zuerst die Kirchenbänke demontiert und kurze Zeit später nach Einsiedeln verlagert, wo diese bei der Firma Reding die entsprechende Behandlung und Auffrischung erhalten. Die Kunstglaserei Mathies AG aus St.Gallen hat den Rückbau der Kunstverglasung durchgeführt, welche auch bereits Ende Jahr die Montage der neuen Isolierverglasung für die Kunstverglasungsfenster mehrheitlich abschliessen konnte. Neu sind im vorderen Bereich der Kirchenbänke Wärmestationen geplant, welche im Boden eingelassen werden. Damit ein Aushub zulässig ist, wurde seitens der Kantonsarchäologie eine Sondage unter Aufsicht verlangt. Zum Zeitpunkt der Planung war noch unklar, ob die einbetonierte, kaum effiziente Heizungsanlage unter dem Bestuhlungsboden belassen werden muss oder durch das neue System getauscht werden kann. Die Rammkernsondierung konnte Ende November stattfinden und nach Begutachtung der Probe wurde Freigabe zur geplanten Umsetzung erteilt und der Bestuhlungsboden und die restliche Heizungsanlage konnte demontiert werden. Vom 19. Dezember an wurden die Bautätigkeiten eingestellt bis am 11. Januar 2021 mit der Montage des Innen- und Flächengerüst begonnen wurde. Kurz danach konnten die Gewölbedurchbrüche für den neuen Leinwandaufzug und das Ewiglicht ausgeführt werden. Mitte Januar haben verschiedene Baumeisterarbeiten, sowie Heizungs- und Elektroinstallationen begonnen. Im Februar wurde mit dem Verlegen des neuen Bodenbelages gestartet, die weiterführenden Elektrikerarbeiten, sowie verschiedene Schreiner und Baumeisterarbeiten ausgeführt. Seit März sind erste Arbeiten an der Aussenhülle durchgeführt worden und die Reinigung am Innengewölbe konnte in Angriff genommen werden.

Mit einer feierlichen Andacht am 10. April 2021 gab es für die Interessierten die Möglichkeit mit den Spezialisten der RLC auf dem Deckengerüst vor Ort, Informationen aus erster Han zu erfahren und sich ein Bild der geleisteten Arbeiten zu machen. Herr Andreas Fritsche von der RLC begleitet die Arbeiten vor Ort und ist mit Thomas Stadelmann oder Marko Muzek in ständiger Verbindung.

Parallel zu den praktisch ausgeführten Arbeiten, ist die Neugestaltung von Altar und Ambo durch eine renommiertes und erfahrenes Architektenduo, der RLC-Architekten und dem Kirchenverwaltungsrat in Ausführung.

Der Kirchenverwaltungsrat trifft sich alle drei Wochen zur Baukommissionssitzung mit den Architekten und Bauleiter und kann so die Arbeiten engmaschig prüfen und auf allfällige Veränderungen reagieren. Die Baukommission setzt sich aus dem gesamten KVR zusammen, welcher sich für die Entscheide verantwortlich zeigt, Armin Fässler als Liturgieverbindungsperson und Gwen Aubry als GPK-Vertretung. Der KVR hat sich bewusst entschieden, die GPK früh in das Projekt einzubinden, damit die Informationen stetig und ohne Verzögerungen eintreffen.

Da es sich bei der Pfarrkirche nicht um einen Bau im üblichen Sinn handelt sind diverse weitere Aussenstellen wie Katholische Administration, Kantonsarchäologie, Denkmalpflege und Liturgiekommission eingebunden und in permanenter Abstimmung.

Gemäss Terminplan soll die Eröffnung mit Altarweihe durch Bischof Markus am 26. September 2021 feierlich begannen werden. Die Informationen hierzu werden noch über das Gemeindeblatt und Pfarreiforum zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert.

Folgend einige Bilder zur Sanierung. Zögern Sie bei Fragen nicht und kontaktieren Sie den Kirchenverwaltungsrat für weitere Informationen. Gerne geben wir Ihnen Auskunft.