Suppentag 2021

Jedes Jahr in der Fastenzeit feiern die katholische Pfarrei Tübach und die evangelisch reformierte Kirchgemeinde zusammen einen ökumenischen Gottesdienst mit anschliessendem Suppenzmittag.

So ging dieses Jahr der Gottesdienst zur Fastenzeit am Sonntag 7. März über die Bühne. Wegen des Umbaus der Pfarrkirche waren die Mitfeiernden in die Turnhalle eingeladen. Die Gestaltung der Halle und die Dekoration hatte der Pfarreirat übernommen. Durch den ökumenischen Gottesdienst führten Diakon Martin Chollet und Armin Fässler, die musikalische Begleitung oblag Oliver Kopeinig. Martin Chollet rief gleich zu Beginn ein Zitat von Martin Luther ins Bewusstsein: «Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.» Kaum hatte er daran erinnert, erschienen zwei Tübacher Bürger. Der eine wollte tatsächlich ein Apfelbäumchen pflanzen, der andere war dafür, auf dem knappen Boden entweder Luxuswohnungen oder Parkplätze zu erstellen. Die humorvolle Diskussion der zwei Zeitgenossen (sie sind reine Erfindung, jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist rein zufällig) wogte hin und her.

Der weitere Verlauf des Gottesdienstes zeigte auf, dass es uns wohl kaum gelingt, im Alleingang die Welt zu retten, es aber doch eine Wirkung hat, wenn jeder an seinem Ort das Kleine tut, das ihm möglich ist.

Anschliessend an den Gottesdienst durfte die traditionelle Suppe nicht fehlen. Lisbeth Erni hatte eine köstliche Gerstensuppe vorbereitet. Leider war es nicht möglich, die Suppe gemeinsam vor Ort zu essen. So waren alle eingeladen, die Gerstensuppe in entsprechenden Gefässen nach Hause zu tragen und diese zu Hause zu geniessen.

Zu den Bildern