Ökumenischer Familien-Gottesdienst am Suppentag

Zum Familien-Gottesdienst am 17. März waren viele Familien in die Tübacher Kirche gekommen. Dieses Jahr sind es genau 50 Jahre her, seit zum ersten Mal in der Fastenzeit eine gemeinsame ökumenischen Kampagne gestartet wurde.

Diakon Martin Chollet von der reformierten und Seelsorger Armin Fässler von der katholischen Kirche führten durch den Gottesdienst. Im Gottesdienst wirkten auch Zweitklässler mit ihrer Katechetin Pia Grüninger mit. Martin und Armin nahmen die Gedanken der Kampagne auf und wollten gleich in der Kirche gemeinsam eine Suppe kochen. Allerdings klappte dies nicht so gut – zur Erheiterung vor allem der Kinder. Armin wollte sich vor allem informieren und alles gut durchdenken – Martin drängte darauf, schnell und praktisch vorwärtszumachen. Es kam, wie es kommen musste: Die Suppe war versalzen und ziemlich ungeniessbar.

Zum Glück gab es aber noch die «richtigen» Suppenköche im Hintergrund. Lisbeth Erni hatte eine feine Minestrone zubereitet. Der Pfarreirat hatte im Schulhaus die Tische gedeckt und alles für das Essen vorbereitet, die Frauengemeinschaft hatte köstliche Kuchen gebacken, und die Konfirmandinnen und Konfirmanden halfen beim Service. Zudem vielen Dank an die Brot-, Most- und Tulpenspender. Ebenso allen Helferinnen und Helfern, die beim Aufräumen mit dabei waren. Der Reinerlös vom Suppenzmittag beträgt stolze Fr. 919.-!

Schlussendlich durften auch die Seelsorger einsehen, dass es besser ist, wenn jeder das tut, wofür er oder sie auch die Fähigkeiten hat – und dass es schön ist, wenn viele ihre Talente einbringen.

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